Beckenboden intensiv

Gruppe für Frauen jeden Alters
Lange Zeit galt der Beckenboden als Tabuzone. Selbst heute wissen wenige etwas über die Lage der Muskeln und ihre Wirksamkeit in Zusammenhang mit dem Atem und ihrem großen Einfluss auf die Gesundheit. Ein gut funktionierender Beckenboden ist kraftvoll, elastisch und bildet die Basis für ein gutes Körpergefühl.
Durch die aufrechte Haltung ruhen die inneren Organe, die Blase, der Darm und bei Frauen die Gebärmutter auf dem Beckenboden. Entsteht in diesem Gefüge ein Ungleichgewicht, kann es zu Störungen kommen.
Gezielte Bewegungsangebote können jedoch vorbeugen und Beckenboden-Probleme lindern oder heilen.

Der Kurs ist gedacht für Frauen

  • jeden Alters zur Vorbeugung möglicher Beckenbodenschwächen, auch in den Wechseljahren
  • als Weiterführung nach Rückbildungskursen
  • mit Lust, Neues zu entdecken und sich anzueignen

Methoden
Die Beckenbodenarbeit nach gymnastischen Prinzipien besteht aus einem zielorientierten und differenzierten Übungsprogramm, das neben den körperlichen Voraussetzungen auch die psychosoziale Situation der Einzelnen berücksichtigt.
Die gymnastische Arbeitsweise ist geprägt von Bewegungsangeboten in Verbindung von pädagogischem Handeln und therapeutischem Wirken auch im Sinne von Informieren, Beraten, Motivieren, Begleiten, Unterrichten, Üben, Helfen und Unterstützen.
 

Inhalte
  • Aufklärung über Anatomie und Funktion des Beckenbodens sowie der Funktionseinheit: Bauch, Rücken, Zwerchfell und Stimme
  • Wahrnehmungsübungen
  • Aktivierende und reaktivierende Übungen zur Spannungsregulation
  • Venenpumpübungen
  • Atem- und Entspannungsübungen
  • Spezifische Übungsformen bei verschiedenen Inkontinenzformen
  • Anleitung zu sinnvollem Miktions- und Defäktionsverhalten
  • Beckenbodenfreundliches Bewegen als Verhaltensprävention
  • Gesprächsangebote zur Reflexion der Übungen und zur Integration des Gelernten in den Alltag

Die Grundlagen der Beckenbodengymnastik basieren auf den Konzepten und Methoden namhafter Persönlichkeiten der Gymnastik, insbesondere Elsa Gindler, Ruth Menne, Dore Jacobs und Helle Gotved. Sie werden durch daraus entstandene Entwicklungen – wie z.B. die Methode „Menne-Heller“, das „Tanzberger-Konzept“ – und neue wissenschaftliche Erkenntnisse kontinuierlich erweitert und vertieft.

KursleiterInnen: 
Datum Dauer Kurs-Nr. Preis
11.01.2018 - 22.03.2018

12:00 - 13:00 Uhr *
12 x Donnerstag 8500-18-10 120 €